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Wissenswertes über Tücher u. Schals.

  • Ein Schal (aus dem Englischen: shawl = Umhänge- oder Kopftuch, aus dem Persischen entlehnt) ist ein langes, schmales Halstuch.
  • Ursprünglich ist der Schal ein Kleidungsstück, das zur Kleidung der Bewohner Kaschmirs gehört.
  • Dort wurden aus der Wolle der Kaschmir-Ziegen, die sehr viel wärmer ist als Schafwolle, rechteckige oder quadratische Tücher gewebt. Sie wurden über Kopf und Schultern getragen.
  • Pashmina-Schals, ursprünglich aus einem Kaschmir-Seide-Gewebe bestehend, werden teuer gehandelt.
  • Seine erste Erwähnung findet sich in einem Reisebericht aus dem 17. Jahrhundert.
  • In Europa kam der Schal im 18. Jahrhundert als großes, quadratisches oder rechteckiges Umhängetuch aus Wolle oder Seide in Mode.
  • Als wärmendes Kleidungsstück wurde er im 19. Jahrhundert durch den Mantel verdrängt und schrumpfte als Accessoire zu der heute noch üblichen Form.
  • Verwendete Materialien sind Seide, Wolle (unter anderem Schurwolle oder Kaschmir) oder Polyacryl, teilweise beschönigend als Cashmink bezeichnet, oder Fleecegewebe.
  • Zunehmend werden Schals nicht nur gestrickt oder gewebt sondern auch gefilzt. Dadurch sind sehr phantasievolle Muster, Bildmotive und auch Durchbrüche möglich.
  • Weitere Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch Materialmix wie feine Schurwolle mit Seide.
  • In der Vergangenheit war ein gelber Schal ein Erkennungszeichen für Motorradfahrer in Notfallsituationen.
  • Hatte ein Fahrer seinen Schal (als Symbol) an seinem Lenker befestigt, so wies es auf die Bitte um Hilfe hin. Für jeden vorbeikommenden Fahrer eines motorisierten Zweirades war es dann eine Ehrensache, hier helfen zu dürfen.
  • Ein Klassiker der festlichen Abendgarderobe ist der schmückende weiße Seidenschal zum Frack.
  • In der Fankultur, insbesondere beim Fußball sind Fanschals von großer Bedeutung.
  • Diese werden oft in "Seidenschals" und "Wollschals" eingeteilt, obwohl sie in der Regel aus Kunstfasern wie Polyester oder Polyacrylat bestehen.
  • Ein Halstuch ist ein dreieckiges oder quadratisches Stück Stoff, welches um den Hals gebunden wird. Die Zipfel werden oft durch einen geschlungenen Knoten oder einen aufgeschoben Ring befestigt.
  • Bei den Pfadfindern gehört das Halstuch (auch Bündel genannt) zur Kluft.
  • In fast allen Pfadfinderverbänden wird das Halstuch den Mitgliedern erst nach einer Probezeit verliehen, in der Regel in Zusammenhang mit dem Ablegen des Pfadfinderversprechens. Es dient dann als Symbol für die dauerhafte Zugehörigkeit zur Pfadfinderbewegung.
  • Auch andere bündische Jugendbewegungen, beispielsweise Wandervögel bedienen sich des Halstuchs als Auszeichnung.
  • Bei diesen ist ein Knoten eher ungewöhnlich, sondern die Zipfel werden miteinander verknotet.
  • In der heutigen Zeit sind Schals u. Tücher nicht mehr aus der Mode weg zudenken. Das Tragen dieser Accessoires bewirkt erst dass ein gelungenes Ensemble zur gesamtheitlichen Komposition wird.
  • Erlaubt ist was gefällt und passt. Mittlerweilen werden fast alle Materialien und Materialmix eingesetzt.
  • Im Übrigen ist als Geschenk ein Schal oder ein Tuch immer eine gelungene Alternative.
  • Barbarella kauft die Schals persönlich in den wichtigen Modemetropolen Europas und bringt so immer die neuesten Trends nach Wien.

Wilfried Stöger & ein
aufmerksames Team

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