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Wissenswertes zu Handtaschen

Handtaschen sind Mode-Accessoires, die der Aufbewahrung und dem Transport der KleingegenstĂ€nde eines TrĂ€ger oder einer TrĂ€gerin dienen. Es muss nicht immer das exklusive Designer-Unikat sein um eine hĂŒbsche Handtasche zu erstehen.

Es gibt unzĂ€hlige Taschenmodelle die wohl optisch und qualitativ sehr hoch anzusiedeln sind jedoch keinesfalls zu hohe BudgetansprĂŒche stellen. Barbarella besucht die Erzeuger und HĂ€ndler in den Modemetropolen Europas stĂ€ndig persönlich. Dadurch ist absolute AktualitĂ€t gewĂ€hrleistet. Jeder neue Trend wird sofort erkannt und nach Wien gebracht.

Sie haben in unserem Haus jederzeit eine große Auswahl an Taschen und Bags, die einerseits dem stĂ€ndig wechselnden Modesinn angepasst sind, aber auch Ihren PreiswĂŒnschen entsprechen.

QualitĂ€t ist fĂŒr uns keine WorthĂŒlse sondern ein wesentlicher Beitrag unseren Kundenstock stĂ€ndig zu erweitern.

  • 18. bis 19. Jahrhundert
  • Handtaschen - wie sie heute bekannt sind - stammen aus dem 18. Jahrhundert, als die Kleidermode dazu ĂŒberging, fĂŒr Damen der höheren Bevölkerungsschichten immer raffinierter Kleider zu entwickeln, bei denen eingenĂ€hte Taschen den optischen Gesamteindruck ruiniert hĂ€tten.
  • Vorher trugen Frauen ihre Habseligkeiten in Taschen, die in die Röcke eingenĂ€ht waren oder in einem am GĂŒrtel befestigten Beutel.
  • Die ersten Handtaschen waren sehr klein und konnten höchstens ein Taschentuch oder die oft benötigte Riechsalzflasche fassen.
  • Der erste „Klassiker” war der so genannte Pompadour, ein meist aus Seide genĂ€hter Beutel ohne festen Boden, der sich oben mit zwei SchnĂŒren schließen ließ, die dann als Griff oder Schulterriemen dienten.
  • Richtig in Mode kamen Handtaschen erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die französischen Modeschöpfer Accessoires als Modebestandteil entdeckten.
  • Von nun an wurden Handtaschen in allen GrĂ¶ĂŸen, AusfĂŒhrungen und Materialien entworfen, und auf die BedĂŒrfnisse der TrĂ€gerin zugeschnitten. Die damaligen Handtaschen waren einfach mit einem Griff versehen oder konnten am GĂŒrtel der TrĂ€gerin befestigt werden.
  • Als ersten „Design-Klassiker” kann man die Gobelin-Taschen bezeichnen, also BehĂ€ltnisse aus schweren, dunklen Wollstoffen, die kunstvoll bestickt waren.
  • 20. Jahrhundert
  • Im Laufe der 1930er-Jahre wurden UmhĂ€ngetaschen entwickelt, die es der TrĂ€gerin erlaubten, ihre HĂ€nde frei zu lassen.
  • In den 1950er-Jahren wurden Taschen aus den neu entwickelten Kunststoffen Nylon und PVC modern.
  • In den 1970er- und 1980er-Jahren begannen viele Modeschöpfer, neben ihren PrĂȘt-Ă -porter-Kollektionen auch Handtaschen zu kreieren. Es gibt neben den Modekollektionen auch immer wieder Handtaschenkollektionen.
  • Seit dem Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen von 1976 dĂŒrfen Handtaschen und andere Lederwaren offiziell nicht mehr aus Schlangen- oder Krokodilleder gefertigt werden.
  • Um dennoch beim Finish der Handtasche die Optik eines Reptilleders zu erzielen, wurden bei der Lederherstellung PrĂ€gemethoden entwickelt, die die OberflĂ€che von Rindsleder wie eine KrokoprĂ€gung aussehen lassen.
  • Das Artenschutzabkommen wird immer wieder gebrochen und man kann noch heute Handtaschen aus dem entsprechenden Leder erwerben, die nachweislich nach 1976 entstanden.
  • Gut erhaltene Produkte aus Schlangen- und Krokodilleder, die vor 1976 entstanden, erzielen heute auf Auktionen unter UmstĂ€nden Preise bis zu 100.000 Dollar.
  • BerĂŒhmte HĂ€user und Marken
  • Der Beginn der Handtasche als Modebestandteil ist auch der Beginn der Firmengeschichte vieler berĂŒhmter HĂ€user, die zum Teil noch heute existieren, wie zum Beispiel: Samsonite fĂŒr gewöhnliche Stoffe und Cape Cobra fĂŒr Handtaschen aus exotischem Leder.
  • Frankreich und Italien
  • In Frankreich waren und sind die berĂŒhmten HĂ€user vor allem HermĂšs und Louis Vuitton.
  • Aus Italien stammen die traditionellen HĂ€user Prada, Gucci, Fendi und Furla, die seit Beginn ihrer Firmengeschichte Handtaschen und Lederwaren von höchster handwerklicher QualitĂ€t herstellen.
  • Großbritannien
  • Seit Beginn des 20. Jahrhunderts existiert die Firma Burberry, die mit ihrem berĂŒhmten "Nova Check"-Muster (zum ersten Mal 1920 vorgestellt) die britische Mode prĂ€gt.
  • Daneben existiert seit 1970 das Haus Mulberry, das sich neben Burberry im Hochpreissektor etablieren konnte. Der Stil der Taschen von Burberry und Mulberry ist Ă€hnlich.
  • Ganz anders gerieren sich die Lederwaren, die seit 1989 von der Designerin Lulu Guinness kreiert werden; verspielte Formen (ein Modell sieht aus wie eine Vase, in der Rosen stecken), gewagte Farben (das klassische "Hahnentrittmuster" nicht im sonst ĂŒblichen Schwarzweiß sondern in Neonfarben) und ausgefallene Materialien und Materialmischungen (Applikationen aus Kieselsteinen auf Lackleder).
  • Lederwaren von Lulu Guinness sind wegen ihrer Extravaganz und ExklusivitĂ€t sehr teuer.
  • Deutschland und Österreich
  • In Deutschland genossen Taschen und Lederwaren von MĂ€dler, Goldpfeil und Aigner höchstes Prestige.
  • In den 1980er Jahren kam es zum Aufstieg (und Fall) der Firma MCM mit Sitz in MĂŒnchen. Der GeschĂ€ftsmann Michael Cromer grĂŒndete die Firma (ursprĂŒnglich gedacht fĂŒr Cromers Frau), die Lederwaren mit dem berĂŒhmten, symmetrischen FlĂŒgel- und Schleifen-Signet herstellte.
  • Das Signet diente auch als Design der Taschen. Kurzzeitig genossen Handtaschen von MCM Kultstatus.
  • Heute gibt es als bedeutende deutsche Firma, die Taschen und Lederwaren in alle Welt exportiert, nur noch das Haus Bree aus Hamburg (gegrĂŒndet 1971). Goldpfeil unterhĂ€lt nur noch wenige LĂ€den in Deutschland.
  • FĂŒr den Massenkonsum stellt zum Beispiel die Firma Picard (gegrĂŒndet 1928) Handtaschen und Lederwaren her, die dann in KaufhĂ€usern und im Versandhandel verkauft werden.
  • China und Übersee
  • Die Globalisierung öffnete vielen Entwicklungs- und BilliglohnlĂ€ndern den Weg in die Weltwirtschaft. Leider gibt es dazu nicht nur Erfreuliches zu berichten.
  • Plumpe Nachahmungen, FĂ€lschungen, Markenmissbrauch und die Ausbeutung von ArbeitskrĂ€ften sind die Folgen.
  • In den so genannten BilliglĂ€ndern achtet auch niemand darauf ob die Ressourcen der Natur intakt bleiben oder nicht. Was alleine zĂ€hlt ist der Cashflow unter welchen Bedingungen immer. Artenschutz ist in China wohl lange noch ein Fremdwort.

Wilfried Stöger & ein
aufmerksames Team

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